Powwow – Gathering of the Nations in Albuquerque

5 05 2011
Powwow - ein erstes Bild, weitere folgen in den nächsten Tagen!

Powwow - ein erstes Bild, weitere folgen in den nächsten Tagen!

Die Fakten klingen erst einmal, ganz nüchtern betrachtet, schon spannend:
Größtes Powwow Nordamerikas. Mehr als 3.000 Teilnehmer  bei den Gesangs-, Trommel- und Tanzwettbewerben. Ca. 20.000 Besucher täglich. …

Kunsthandwerkermarkt, Verkaufsstände und Essen …. Ziel sei es u.a., die Traditionen und die Kultur der „American Indian people“ positiv darzustellen, Vorurteile zu beseitigen und sowohl „Native als auch Non-native people“ die Möglichkeit zu geben teilzunehmen, zu lernen und den unterschiedlichen kulturellen Hintergrund zu verstehen … oder so ähnlich.
Tatsächlich war es ein berauschendes Erlebnis voller Farben und Federn. Beim „großen Einmarsch“ in die Arena unzählige (bis zu 3.000 s.o.) tanzende und singende Menschen in den wirklich abenteuerlichsten „Kostümen“ (oder nennt man es besser Trachten?) gleichzeitig auf der Fläche. Um uns herum (in der Sitzreihe direkt neben uns ein „Chief“) überall spannend zu beobachtende Menschen. Spannend zu sehen, was sie tun, wie sie sich vom „normalen“ Cola-trinkenden und Handy-nutzenden Amerikaner in ein nahezu mystisches Wesen verwandeln, voller Stolz und Ernsthaftigkeit bei der Sache – vom Kleinkind bis zum Greis. Die vielen verschiedenen Tänze, die wir am Ende des Tages sogar schon ein wenig auseinanderhalten können. Den ganzen Tag über laufen die Wettbewerbe, in den verschiedenen Altersklassen, meist nach Geschlechtern getrennt. Da gibt es Schellentänze, Grastänze, Gruppentänze, Traditionelle Tänze, da sind Trommler und Sänger und zwischendurch singt plötzlich eine Indianerin eine Musical-Arie oder ein junger Mann einen Rapp. Wir dürfen fotografieren, aber das ist schwer im schummrigen Licht der Arena und bei der Geschwindigkeit der Tänzer.
Die „Kostüme“ sind genauso spannend wie die Menschen, die sie tragen. Bänder, Farben, Federn, bunte Glasperlen und Felle. Alles wird bis kurz vor dem Auftritt liebevoll in Holzkisten, Koffern und Köchern aufbewahrt. Und man hat überhaupt nicht das Gefühl, „Fremdkörper“ zu sein, sondern man ist einfach ganz selbstverständlich, aber auch ohne viel Aufhebens, dabei. Ein unvergessliches Erlebnis, allerdings hatten wir nach ca.  10 Stunden dann doch langsam genug, obwohl es noch bis in die Nacht weitergegangen ist.



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1 Antwort zu “Powwow – Gathering of the Nations in Albuquerque”

  • Hallo ihr Zwei,
    das stelle ich mir alles doch sehr beeindruckend vor, wieder sehr schön und anschaulich geschildert.
    War bestimmt ein Erlebnis der besonderen Art…..
    Liebe Grüße
    Tina

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